Grimme Online Award
Wer freut sich nicht an einer solchen Perle – einer Website, die inhaltlich wertvoll und gut gestaltet ist?
Seit heute bis zum 15. März 2010 können Vorschläge für den Grimme Online Award eingereicht werden. Weitere Informationen und ein Onlineformular für Vorschläge finden sich auf www.grimme-online-award.de. Es lohnt sich, einen Blick auf die bisherigen Preisträger zu werfen. Da sind tolle Online-Angebote dabei
Baum des Jahres
Vor einigen Tagen las ich in der Zeitung über den „Baum des Jahres“ in Deutschland. Für das Jahr 2010 hat die Vogelkirsche diesen ehrenvollen Titel erhalten.
Kirschbäume gehören zu meinen Lieblingsbäumen. Ein Kirschbaum, der in voller Blüte steht, symbolisiert für mich den Inbegriff des Frühlings. Gleichzeitig erinnert er mich an meine Kindheit und Jugendzeit, in der sich der Blick aus dem Zimmerfenster oft auf einen Bauerngarten mit vielen Kirschbäumen richtete. Das brachte mich zum Träumen … und lenkte mich auch gerne vom Lernen ab
Der Baum des Jahres wird alljährlich von der Dr.-Silvius-Wodarz-Stiftung gekürt, die auf ihrer Homepage http://www.baum-des-jahres.de/ viel Wissenswertes rund um den Baum des Jahres verbreitet.
Neben dem Baum des Jahres werden auch weitere Arten und Lebensräume einmal im Jahr geehrt.
In diesem Jahr sind es beispielsweise die Sibirische Schwertlilie (Pflanze des Jahres), der Efeu (Arzneimittel), der Slowakische Karst (Landschaft), der Dachs (Tier) und der Kormoran (Vogel). Eine Übersicht über die diesjährigen Repräsentanten der Natur des Jahres 2010, die der NABU nennt, findet sich hier.
Auswahlkriterium für die Wahl kann die Seltenheit oder Bedrohtheit sein, es kann aber auch einfach nur dazu dienen, einen Teil der Natur wieder in das Bewusstsein zu rücken und aufzuklären.
Liebermanns Schloss am See
Berlin besuche ich von Zeit zu Zeit immer wieder gerne.
Ein Beitrag in Wedernoch´s Blog inspirierte mich in diesem November, die am Wannsee gelegene Liebermann-Villa zu besuchen, die Max Liebermann (1847-1935) liebevoll und stolz „Mein Schloss am See“ nannte.
Das herrschaftlich anmutende Haus, das von der Familie Liebermann vorzugsweise in den Sommermonaten genutzt wurde, ist von einem großen, bis an den See reichenden Garten umgeben. Dieser Garten spiegelt sich auch im Werk des Malers wider.
Die Besucher betreten zunächst das Gartenhäuschen, erwerben dort ihre Eintrittskarten und können sich hiernach frei in Villa und Garten bewegen.
In der Villa, die aufgrund bürgerlichen Engagements für den heutigen Zweck gerettet werden konnte, finden sich neben einer Auswahl seiner Bilder ergreifende Zeugnisse über das Leben des Künstlers und seiner Familie.
Die Atmosphäre im Haus ist angenehm. Immer wieder fällt der Blick durch die Fenster auf den See oder in den herbstlich geprägten Garten. Die Holzdielen knarren beim Wandeln durch das Haus. Ein alter, mit Stoff überzogener Lehnstuhl steht verlassen in der Ecke eines Zimmers. Vor dem geistigen Auge der Betrachterin sitzt dort Liebermann, der seine Enkelin auf dem Schoß hält.
Es bleibt noch ganz viel zu entdecken
Am Morgen des 29. Juni, an dem unser Selbstlernkurs startete, wusste ich noch nicht, dass mich das Thema Web 2.0 für ein paar Wochen so intensiv gefangen nehmen würde. Aus den Kommentaren und Blogbeiträgen meiner Mitstreiter/innen lese ich nun aufgrund des Kursendes so etwas wie Wehmut, was ich gut nachvollziehen kann. Andererseits bin ich überrascht und dankbar, dass wir das Internet auf eine Weise erleben durften, die den meisten von uns (auch mir) zwar vom Hören-Sagen vertraut war, aber noch nicht praktisch. Fast glücklich bin ich über ein paar „Schätze“, die der Kurs geschenkt hat und die ich in den nächsten Monaten noch weiter entdecken und anwenden möchte.
Erst vor einigen Tagen habe ich mit viel Vergnügen meine LibraryThing-Bibliothek aufgeräumt. Die erste Rezension ist geschrieben mit dem Bewusstsein, dass weitere Titel folgen werden.
Eine große Bereicherung ist auch der RSS-Newsreader, den ich inzwischen täglich nutze. Auf diese Weise habe ich schon tolle Informationen und Anregungen, auch von Bibliotheken, erhalten. Wenn man einmal die Vorzüge der RSS-Nutzung erkannt hat, kann man sich in der Tat nur wundern, dass die Verbreitung, auch im Bibliothekswesen, noch ausbaufähig ist.
Delicious gefällt mir, auch wenn ich mich immer noch gerne ertappe, Lesezeichen im herkömmlichen Sinne zu speichern. Hier will ich die „Zeit nach Bibliothek 2.009“ noch nutzen, um das Delicious-Konto umzusortieren und zu pflegen.
Flickr finde ich zwar auch gut, aber ich hänge noch sehr an meinem Picasa-Konto, zumal ich dort in den letzten Wochen angenehme Neuerungen festgestellt habe. Ein positiver Nebeneffekt des Kurses ist übrigens, dass mir diese Neuerungen jetzt bewusster auffallen
Picasa nutze ich für das private Foto-Sharing. Flickr hingegen scheint für den öffentlichen Austausch von Bildern verbreiteter zu sein.
Unbestrittener Fan bin ich allerdings vom Bilderdienst FlickrCC, den ich sehr gerne unbeschwert (wegen rechtlicher Absicherung) zum Aufpeppen des Blogs nutze.
Auch das Führen eines Blogs bei WordPress, in dem wir unsere Ergebnisse und Erfahrungen zu den einzelnen Lektionen vorstellten, war etwas Neues. Oft hatte ich Spaß beim Formulieren und war überrascht, dass mir etwas einfiel, was ich schreiben konnte. Aber genauso gerne habe ich auch in den Blogs der anderen gelesen (und lese auch weiterhin noch darin
).
Twitter, der „kleinen Schwester der Blogs“, begegnete ich zunächst skeptisch. Im Abstand von ein paar Wochen kann ich mein Erstaunen noch immer nicht darüber verbergen, wie viele Personen, aber auch Institutionen, wie Städte bzw. ihre Touristinfos, twittern.
Alle anderen Dienste, die ich hier nicht ausdrücklich erwähne, habe ich auch gerne ausprobiert. Auch wenn ich für manches derzeit noch keine Verwendung sehe, kann es doch sein, dass ich früher oder später einmal auf das spielerisch und zwanglos erworbene Wissen zurückgreifen werde. Der Bereich Wikis interessiert mich auf jeden Fall sehr.
Auf unserer Reise durch das Web 2.0 habe ich mit Faszination, aber auch mit etwas Erschrecken beobachtet, wie stark sich dieser Teil der virtuellen Welt entwickelt hat. In gewisser Weise kann man von einer Art „Parallelwelt“ sprechen, in der viele Menschen viel Zeit verbringen. Das Rad der Zeit lässt sich aber wohl nicht mehr zurückschrauben.
Unser Kurs hat neue Sichtweisen geöffnet und auf praktische und anschauliche Art vermittelt, was sich alles hinter dem Begriff Web 2.0 verbirgt. Es lässt sich erahnen, dass es noch viele weitere Anwendungen gibt. Noch immer scheint die Entwicklung rasant weiter zu verlaufen und nicht still zu stehen. Nicht immer einfach, da am Ball zu bleiben.
Der Kurs hat uns neben den informativ und humorvoll geschriebenen Beiträgen auch immer eine tolle Auswahl an weiterführenden Links an die Hand gegeben, die wir auch zukünftig für eine Nachlese nutzen können.
Herzlichen Dank an die in diesem Kurs ehrenamtlich engagierten und sympathischen Betreuer Melanie Klöß, Christian Hauschke und Edlef Stabenau. Ihr Engagement ist unbezahlbar!
Besonders grüßen möchte ich auch alle anderen, die dieses Blog besucht und/oder evtl. kommentiert haben. Darüber habe ich mich ganz ehrlich immer riesig gefreut!
In diesem Blog wird bestimmt dann und wann mal wieder ein Beitrag erscheinen … und genau so werde ich die Blogs der anderen im Auge behalten und prüfen, ob sich dort noch etwas tut …, auch, weil ich dort viel gelernt und Interessantes gelesen habe
In diesem Sinne: Alles Gute!

Von badenden Lesern und einer heiteren Anmeldung in der UB Wien
Die Stadtbibliothek Bremen und die Bremer Bäder waren gemeinsame Ausrichter des SommerLeseClubs´09. Mutige Jugendliche und Kinder “schockten ihre Lehrer”, wagten den Sprung ins kühle Nass mit einem Buch und eröffneten damit den SommerLeseClub – Jump in:
Die Projektgruppe me@lib des Universitätslehrganges Library and Information Studies zeigt in einem kurzen, flotten Film, was man an der Universitätsbibliothek Wien alles braucht, um einen Benutzerausweis zu bekommen:
Insgesamt bin ich ganz angetan davon, wie viele hübsche Imagefilme es von/über Bibliotheken im Netz gibt.
Musik gezielt genutzt
Seit einiger Zeit bin ich begeisterte Abonnentin des Blogs der Stadtbibliothek Salzgitter. Regelmäßig wird das Musikvideo der Woche vorgestellt; dabei handelt es sich um fast vergessene Klassiker und aktuelle Topsongs aus aller Welt. In den Beiträgen wird aber auch auf sehr geschickte Weise
der Bogen zum eigenen Bibliotheksbestand gespannt.
Ein besonders schönes Beispiel für die Verknüpfung von Pop und klassischer Literatur findet sich am 12. September 2009:
Am 20. Januar 1978 erschien einer der Klassiker der modernen Popgeschichte „Wuthering heights„, von Kate Bush im Alter von 18 Jahren geschrieben. „Wuthering heights“, auf Deutsch „Sturmhöhe„, der Roman von Emily Bronte, stand Pate für den Song. Kate Bush und Emily Bronte wurden übrigens beide am 30.Juli geboren, Bush 1958 und Bronte 1818.
Hier der Weg zum vollständigen Artikel mit Video.
Kleine Lesezeichen mit großer Wirkung
Sooo “klein” sind Bookmarklets trotz des niedlich klingenden Namens ja eigentlich nicht. Im Vergleich zu den gewöhnlichen Lesezeichen haben sie sogar richtig Power.
Zunächst übte ich ein wenig mit dem Bookmarklet Direkt Bloggen. Wenn ich es richtig erkannt habe, wird diese Technik auch gerne in Infobib oder netbib verwendet. Die Autoren können auf diese Weise in Windeseile die neuesten fachbezogenen Nachrichten in der bibliothekarischen Welt verbreiten.
Bookmarklets erfüllen vor allem dann ihren Sinn, wenn man gewisse Anwendungen sehr häufig nutzt. Sie dienen der Arbeitserleichterung.
In meiner Lesezeichen-Symbolleiste findet sich nun auch ein Bookmarklet für snipURL.
Natürlich habe ich mich auch in den Artikel des von mir in dieser Woche schon gelobten Tom vertieft
Wie viele Bookmarklets es doch sonst noch so gibt …, unglaublich.
Toms Lieblings-Bookmarklet für das Leo-Wörterbuch wollte ich dann auch gleich mal ausprobieren. Unter dem Punkt Toolbars findet man in Leo sehr detaillierte Anleitungen zum Bookmarklet. Dort habe ich dann auch erfahren, dass sich bereits ein Suchfenster für Leo in meinem Browser (Firefox) befindet.
Toms Adventskalender
Eigentlich ist es noch viel zu früh, um über die Adventszeit zu sprechen. Die Geschäftsleute wappnen sich bereits für das lohnende Weihnachtsgeschäft. Der fleißige Tom hat es trotzdem schon verdient, erwähnt zu werden:
Toms Adventskalender ist einer der schönsten und interessantesten digitalen Adventskalender, die ich kenne. Aber wahrscheinlich erzähle ich vielen von uns nichts Neues. Hoffentlich gibt es den Kalender auch in diesem Jahr wieder. Er öffnet sich seit ein paar Jahren erst immer pünktlich am 1. Dezember.
Aber lassen wir Tom selbst zu Wort kommen (… und mich gleichzeitig die Anwendung des Bookmarklets üben
…):
Wie jedes Jahr ist mein Adventskalender am 1. Dezember wieder geöffnet. Eine Auswahl der interessantesten und lustigsten Fundsachen des vergangenen Jahres verbirgt sich hinter den 24 “Fensterchen”, alles garantiert kitsch- und kommerzfrei. Ein kleines tägliches Schmunzeln bis Weihnachten.
Wer dabei auf den Geschmack kommt, kann die besten 24 Adventskalender besuchen, “für alle, die jeden Tag alle 24 Fensterchen aufmachen wollen”.
Eine Woche mit Wiki
Der kleine Antiheld Wickie, der Wikinger, kommt mir immer in den Sinn, wenn das Wort Wiki fällt
Seit Beginn unseres Selbstlernkurses mache ich eigentlich Woche für Woche die gleiche Erfahrung. Man beginnt zu Beginn der Woche sich langsam in ein neues Thema einzuarbeiten. Wenn man das Glück hat, (fast) jeden Tag ein bißchen Zeit erübrigen zu können, stellt man am Ende der Woche fest, dass einem das Thema der Lektion immer näher gekommen ist.
So erging es mir auch diese Woche. Natürlich sind wir noch lange keine Wikipedianer geworden. Aber gerade die Möglichkeit, in einem Wiki schreiben zu dürfen, öffnet den Zugang zu diesem tollen Werkzeug.
Was konnten wir mit diesen Wiki-Lektionen lernen? Wikis sind kleine Welten für sich. Erwähnung findet auch der Begriff Content-Management-System (CMS), den ich auch in anderen Zusammenhängen schon gehört habe. Wikis sind Arbeitsmittel, können auch zu Präsentationszwecken genutzt werden. Wikis entfalten ihren wahren Nutzen erst dann, wenn möglichst viele Leute daran mitarbeiten. Viele Leute = viel Wissen = Wissensschatz
Eines der Merkmale von Wikis ist die Unterscheidung in interne Links, mit denen Querverweise mit Hyperlinks im Wiki möglich sind, und externe Links. Anders als bei einem Blog können die anderen zwar nicht kommentieren, aber sie haben die Möglichkeit, einen Artikel zu ändern oder zu diskutieren. Ich gebe zu, daß bei mir noch einige Fragen offen sind – dafür braucht es noch etwas mehr Zeit zum Ausprobieren und Nachlesen. Aber im Hinblick auf den kurzen Zeitraum, in dem wir uns mit Wikis beschäftigen, bin ich schon sehr zufrieden.
Vor diesen Wiki-Lektionen habe ich auch nicht gewußt, wie viele tolle bibliothekarische und andere Wikis es noch gibt. Dort werde ich von nun an sicher öfters reinschauen.
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